Moin!

Ich bin Torben Mindrup aus Nordgeorgsfehn und seit Juli 2019 Auszubildender hier bei der Zeitungsgruppe Ostfriesland. Bevor ich die Ausbildung zum Medienkaufmann für Print und Digital begann, habe ich zunächst meinen erweiterten Realschulabschluss an der Oberschule Uplengen gemacht. Damals war ich noch etwas planlos was meine berufliche Zukunft anging. Also entschied ich mich dazu auch noch mein Abitur zu absolvieren um wenigstens auf der sicheren Seite zu sein, falls mich ein Beruf interessieren sollte, für den ich eben jenes benötige. Dafür besuchte ich die KGS Wiesmoor.

Als ich dann ein paar Jahre später mein Abitur in der Tasche hatte, stand ich erneut vor der Frage, welcher Beruf denn nun zu mir passt. So ganz konnte ich mich immer noch nicht entscheiden. Das Einzige, was ich sicher wusste, war, dass ich gerne einen Job hätte bei dem ich im Büro arbeite. Zu langweilig sollte er aber auch nicht sein. Außerdem musste die Arbeitsatmosphäre stimmen. Nach zahlreichen Überlegungen und Bewerbungen in anderen Bereichen, kam meine Mutter irgendwann auf die Idee, welche letztendlich dazu führte, dass ich diesen Bericht verfassen kann. „Wie wäre es denn mit der Zeitung?“.
Zeitung? Im ersten Moment kam mir da nur das Schreiben von Artikeln in den Sinn, welches nicht so ganz das war, was ich machen wollte. Nach kurzer Recherche war mir dann klar, dass ich mich als Medienkaufmann bei der ZGO bewerben werde. Die ZGO versprach mir unter anderem Vielseitigkeit, Teamarbeit und einen starken Zusammenhalt im Unternehmen. Der Beruf selbst wurde als Planen, Steuern und Kontrollieren von Medienprodukten beschrieben. Außerdem befassen sich Medienkaufleute mit Marketing und Vertrieb von Medien und Dienstleistungen. Das alles klang vielversprechend und weckte mein Interesse.

Neben anderen Bewerbungen als zum Beispiel Büro- oder Industriekaufmann bewarb ich mich dann also auch als Medienkaufmann. Etwas später kam dann die Einladung zum Eignungstest. Leider konnte ich aufgrund von Krankheit den Termin damals nicht wahrnehmen, allerdings wollte die ZGO mir noch eine Chance geben und bat mir einen alternativen Termin an. Darüber hatte ich mich sehr gefreut. Einige Tage nach meinem Test erhielt ich dann auch schon eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Dieses verlief recht locker und neben einigen Fragen um mich und meine Qualitäten besser kennenzulernen, konnte man auch mal kurz abschweifen und über andere Themen philosophieren. Es war das Vorstellungsgespräch, welches letztendlich mich voll überzeugte, dass ich meine Zukunft für die nächsten drei Jahre und potenziell auch länger hier verbringen möchte. Auch meine zwei Gesprächspartner schienen überzeugt gewesen zu sein und so kam es, dass ich bald schon den erhofften Anruf mit der Zusage bekam. Ich persönlich denke, dass Sympathie dabei auf beiden Seiten eine wichtige Rolle gespielt hat.

Einige Monate später, begann dann endlich am ersten Juli meine Ausbildung. Am ersten Tag lernte ich dann auch meine Mitauszubildenden und alle Abteilungen in unserer Hauptstelle in Loga kennen. Ich fühlte mich direkt wohl. Die meisten Personen im Unternehmen boten einem direkt das „Du“ an, doch auch alle anderen machten einen sehr sympathischen und netten Eindruck, welcher sich bis heute auf jeden Fall bei jeder/m Kollegin/Kollegen bestätigt hat. Nachdem der erste Tag noch etwas zur Orientierung diente, ging es für den Rest des Julis in einige der wichtigsten Abteilungen unseres Hauses. Dabei fand ein wöchentlicher Wechsel statt. So bekam ich schon mal einen ersten Einblick in die verschiedenen Abteilungen und eine grobe Übersicht, wer, was macht. Alles verstanden hatte ich natürlich noch lange nicht, aber das erwartete auch niemand von mir. Ab August blieb ich dann länger in den jeweiligen Abteilungen und die Wechsel fanden meist alle 2 oder 3 Monate statt, manchmal blieb man aber auch nur einen Monat lang in einer Abteilung.

Wo man, wann hin muss, kann man alles in seinem Ausbildungsplan sehen. Neulich habe ich meine Ausbildungsleiterin gebeten mich noch etwas länger in einer bestimmten Abteilung unterzubringen als es der Plan vorsieht. Ich befand mich meiner Meinung nach gerade in einem Lernprozess, den ich ungern durch einen Abteilungswechsel unterbrechen wollte. Da man hier ziemlich flexibel ist, (wenn Corona einem nicht gerade einen Strich durch die Rechnung macht) war es kein Problem für meine Ausbildungsleiterin, Frau Lenger mich noch weiter in dieser Abteilung einzusetzen. Dafür war ich sehr dankbar. Allgemein kann man bei Fragen zum Unternehmen oder der Schule immer auf sie zukommen und auch alle anderen Mitarbeiter helfen gerne. Apropos Schule, unsere Berufsschule ist die BBS Haarentor in Oldenburg. Hinfahren kann man entweder selbst oder, wenn man Spritkosten sparen will, gibt es noch unseren guten alten VW Polo mit dem ich und meine Mitauszubildenden meistens zusammen hinfahren. Die Lehrer dort sind ebenfalls alle sympathisch.

Abschließend würde ich sagen, dass ich jetzt nach ungefähr 2 ½ Jahren sehr zufrieden mit meiner Ausbildung bei der Zeitungsgruppe Ostfriesland bin. Ich habe hier schon viele Erfahrungen in vielen verschiedenen Abteilungen sammeln können und nebenbei auch Einblicke in Redaktion, Videoredaktion und einem Radiosender erhalten. Und mehr Abwechslung als in diesem Beruf und speziell hier in diesem Unternehmen kann man denke ich nur schwer in anderen Büro-Jobs finden. Die Teamarbeit, der Zusammenhalt und die sympathischen Arbeitskollegen sind Dinge, die für mich persönlich auch wichtig für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sind und dafür sorgen, dass ich mich hier wohlfühle.

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